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Name: Olaf Handy: iPhone 3G 16GB Black/ W890i 4 GB Black Netzbetreiber: T-Mobile Tarif(e): Relex vers./ web'n'walk L
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Testbericht SonyEricsson W890i und Vergleich mit W880i
Ohne meine Zustimmung, darf weder der Thread noch einzelne Teile aus dem Thread, kopiert werden!
Erster Eindruck
So nun ist es angekommen. Paket auf und zum Vorschein kommt ein Karton mit "netter" T-Mobile Umverpackung. Ok, müssen ihre Werbung auch weg bekommen. Also weg damit. Darunter findet man die schon gewohnte Verpackung von SE. Schlicht, aber edel. Karton auf und siehe da, was Neues. Der Inhalt ist jetzt auf drei Kartons verteilt. Im Ersten befindet sich das Handy, von Schaumstoff umhüllt, gut geschützt. Der Zweite beinhaltet das Zubehör und der dritte Handbücher und Software.
Das Erscheinungsbild, sehr edel, viel Metall, wenig Plastik. Rund ist es geworden. Mal schnell zum W880 geschaut, scheint größer geworden zu sein, also mal schnell darauf gelegt, täuscht, außer die Höhe, da hat das W890 um 2 mm zugelegt.
Also Akkudeckel auf, Karte und Akku rein, wie gewohnt C, man ist ja SE Hardcore, wozu ein Handbuch, keine Reaktion, also versuch mit der roten Hörertaste, nichts! Also doch mal in Ruhe anschauen und siehe da, man hat was verändert, die Einschalttaste sitzt jetzt wieder oben.
Das Gerät schaltet ein und schon kommt man zur nächsten Neuerung, die Tastenbelegung hat sich geändert. Für Umsteiger und Neulinge, sicher kein Problem, für SEler eine Umgewöhnung. später dazu mehr.
Schau an, das Display hat auch etwas an Größe gewonnen, nicht viel, aber man bemerkt es.
Zu den wichtigsten Neuerungen, SE hat gelernt, es gibt keine Hardwaretaste für das Internet! Zu T-Mobile, das Gerät stammt aus einer VVL, hat sich auch sehr zurück gehalten, 2 GB Karte im Lieferumfang, Hardwarebranding dezent, Kleiner Aufkleber auf dem Akkudeckel, in Gerätefarbe. Das Softwarebranding besteht aus zwei Symbolen im Menü, ein Thema und diversen Tönen. Sehr angenehm, gab schlimmere Zeiten und das wichtigste, kein Sim- oder Netlock!
Lieferumfang
- Sony Ericsson W890i
- Akku Standard Battery BST-33 950mAh
- Memory Stick Micro M2 mit 2 GB
- Ladegerät Standard Charger CST-75
- Headset HPM-70
- Datenkabel DCU-65
- Handbuch
- Information PC-Suite
- Brochure "Music"
- SAR-Information
- PC-Suite CD-Rom
Verarbeitung
Die Verarbeitung ist, dem Preis entsprechend, sehr gut. Im Sichtbereich besteht das Äußere fast komplett aus Metall, vorn glatt und mit Knick im unteren Bereich, wie schon beim W880i. Die Rückseite nimmt, mit 3/4, der Akkudeckel ein. Das Mittelteil und das untere 1/4 besteht aus Plastik, in Gerätefarbe. Der Akkudeckel weist einen erhaben SE Schriftzug auf und ist in einer gebürsteten Optik gehalten. Die Kameralinse ist leicht versenkt, wie das SE Logo und von einem Chromring eingefasst.
Im Vergleich dazu besteht das W880i ja nur auf der Vorderseite aus Metall. Dafür ist die Rückseite rutschhemend.
Display
Das Display ist, im vergleich zum W880i, gewachsen, nicht viel, aber es fällt ins Auge. Die Auflösung ist wie gehabt, 240 x 320 Pixel, bei 262.144 Farben. Beide Displays sind sehr gut und klar abzulesen. Beim W890i hat die Helligkeit etwas abgenommen. Verfügt aber über einen Lichtsensor, so dass es sich der Umgebung anpasst.
Neu ist, das es jetzt auch über eine Querformatfunktion verfügt, so kann man im Medien- und Walkman Modus Bilder, Videos und Musik genießen, leider hat SE auf einen Lagesensor verzichtet. Also Handarbeit.
Tastatur
Hier ist SE wieder zum Standard zurückgekehrt. War ja doch für viele ein Problem.
Die Nummerntasten der Vorderseite lassen sich gut mit dem Daumen erreichen und haben einen angenehm, leichten, Druckpunkt. Das darüber liegende Steuerkreuz ist ebenso gut zu bedienen, höchstens bei großen Fingern könnte es Probleme geben. Die Softkeys sind ein wenig schmal und könnten für dicke Finger ein Problem darstellen. Allerdings ist auch hier der Druckpunkt optimal.
Hier ist auch sofort die Neuerung im Bedienkonzept zu sehen. Auf eine Rücktaste muß man nun verzichten, musste einen Softkey weichen. Die Anortnug, gegenüber dem W880i, hat sich geändert, die Taste für den Taskmanager ist nun nach links gewandert. Die zentrale Bestätigung übernimmt nun der Mittelknopf vom Steuerkreuz. Im Display sind nun drei, statt zwei, Softkeys vorhanden.
Dieses gute Druckgefühl setzt sich auch in den Seitentasten fort.
Diese sind gleich geblieben, nur der Lautstärkeregler ist nun eine Doppeltaste, deren Funktion sich auch verändert hat, zeigt nun nicht mehr den Telefonstatus an, sondern ist nur noch für die Lautstärke zuständig.
Kamera
Hier hat Sony Ericsson gegenüber seinen Cyber-shot Handys eher Standard-Hardware verbaut - so findet man beim W890i eine 3.2 Megapixel Hauptkamera, W880i 2 MP, ohne Autofokus und LED-Licht wieder (es gibt nur eine kleine rote LED, die bei Videoaufnahmen leuchtet). Die Kamera macht Bilder in einer maximalen Auflösung von 2048 x 1536 Pixel. Die Fotoqualität reicht zwar nicht an die Qualität der Sony Ericsson Geräte mit Autofokus heran, Ist halt ein Walkman Handy, doch es reicht immer noch für den ein oder anderen einfachen Schnappschuss.
Im Auslieferungszustand passen noch einige hundert Bilder auf das Gerät, sicherlich mehr als ausreichend bei einem freien Speicherplatz von knapp 2GB MB auf der Speicherkarte bzw. 21 MB auf dem Gerät. Die Bilder werden, wie bereits gesagt dank 3.2 Megapixel zumindest tagsüber halbwegs brauchbar, auch wenn es an einem Autofokus zur Fokussierung fehlt. Bei Nacht jedoch stößt die Kamera sehr schnell an Ihre Grenzen, hier entsteht ein sehr starkes rauschen und die Bilder werden relativ unscharf; zum Teil wird das sicherlich am fehlenden Blitzlicht liegen.
Bild mit W880 aufgenommen. Volle Auflösung, Auto ohne Bearbeitung
Bild mit W890 aufgenommen. Volle Auflösung, Auto ohne Bearbeitung
An Auflösungen stehen folgende zur Auswahl:
Foto:
- 2048 x 1536 Pixel (3.2 MP)
- 1600 x 1200 Pixel (2 MP)
- 1280 x 960 Pixel (1 MP)
- 640 x 480 Pixel (VGA)
Video:
- 320 x 240 Pixel - QVGA (Normal / maximale Länge)
- 320 x 240 Pixel - QVGA (Für MMS / max. 15 Sek.)
Für das bestmögliche Bild sorgen Einstellmöglichkeiten und diverse Aufnahmemodi. Wie bei vielen Kamerahandys zeugen die Bilder in dunklerer Umgebung allerdings von einigem Grundrauschen und aufgrund des fehlenden Blitzes (oder einer LED) sind richtige Nachtaufnahmen so gut wie unmöglich. So kann man verwertbare Ergebnisse nur bei ausreichenden Lichtverhältnissen erzielen.
Der Suchermodus der Kamera ist sehr gut gelöst, die Menüführung hierbei ist schon von diversen Sony Ericsson Geräten bekannt und denkbar einfach. Das Gerät wird hierfür einfach quer gehalten und man bewegt sich per Steuerkreuz seitlich durchs Menü (Sony Ericsson Cyber-Shot 2.0 Benutzeroberfläche), ausgelöst wird dann über die in dieser Position oben angebrachte Auslösetaste. Man kommt sehr leicht damit zurecht und kann unzählige Einstellungen vornehmen. Auch die Bilddarstellung des Suchers ist sehr flüssig und wird im Vollbild dargestellt.
Auch im Kameramenü eine kleine Neuerung, so ist die Oberfläche noch etwas optisch ansprechender gestaltet. Die einzelnen Symbole sind noch größer und übersichtlicher gestaltet. Auch im Untermenü gibt es eine Neuerung, unter dem Punkt "Bearbeiten" sind alle übrigen Kameraeinstellungen wie "Fotoqualität, Speicherziel, etc." zusammengefasst worden.
Bei der Foto-Kamerafunktion hat man folgende Einstellungsmöglichkeiten:
- Zoomfunktion (nur in VGA)
- Aufnahmemodus (Normal, Panorama, Rahmen, Bildfolge)
- Bildgröße (3 MP, 2MP, 1MP, VGA)
- Nachtmodus (Ein, Aus)
- Effekte (Aus, Schwarzweiß, Sepia, Negativ)
- Selbstauslöser (Ein, Aus)
- Weißabgleich (Automatisch, Tageslicht, Bewölkt, Neonlicht, Glühlampe)
- Bearbeiten (Fotoqualität, Speicherziel, Verschlußton, Überprüfung, Zähler reset.)
Wer die Features und unzähligen Einstellmöglichkeiten schneller erreichen möchte der kann die einzelnen Shortcuts per Ziffer 0 anzeigen lassen und aufrufen.
Auf die Frontkamera zur Videotelefonie gehe ich hierbei nicht weiter ein, da diese wirklich nur für die Videotelefonie konzipiert wurde und sonst eigentlich nichts zu bieten hat.
Die Videofunktion ist zwar nicht unbedingt der Rede wert, doch immerhin hat sich Sony Ericsson die Kritik zu Herzen genommen. Sony Ericsson bietet jetzt immerhin die Möglichkeit Videos in QVGA Qualität mit 30 Bildern / Sek. aufzunehmen, was einer Auflösung von 240x320 Pixel entspricht. Dies ist schon mal ein kleiner Vorschritt gegenüber den extrem veralteten 176x144 Pixel die zumeist bei Sony Ericsson Geräten als Videoauflösung möglich waren.
Bei der Video-Kamerafunktion hat man folgende Einstellungsmöglichkeiten:
- Zoomfunktion
- Aufnahmemodus (Für MMS, Normal)
- Nachtmodus (An, Aus)
- Selbstauslöser (An, Aus)
- Effekte (Aus, Schwarzweiß, Negativ, Sepia)
- Weißabgleich (Automatisch, Tageslicht, Bewölkt, Neonlicht, Glühlampe)
- Mikrofon (An, Aus)
- Bearbeiten (Überprüfung, Speicherziel, Zähler reset)
Die aufgenommen Videos in 240 x 320 Pixel Auflösung werden meines Erachtens nach relativ flüssig wiedergegeben und es gibt recht wenig Kästchenbildung. Zwar ist die QVGA Videoauflösung beim W890i immer noch nicht das gelbe vom Ei, doch für gelegentliche Videos ist es schon wesentlich brauchbarer als die alte QCIF Auflösung.
Funktion Bildergalerie
Bei der Präsentation über den Bilderordner hat man dank des etwas größeren Displays, nun die Möglichkeit, wahlweise 3x3 oder 5x5 Vorschaubilder, anzuzeigen. Eine weitere Variante hierbei ist die Anzeige der Bilder über das neue Menü "Medien". Hier werden die Bilder nach ihrer Erstellungszeit bzw. dem Erstellungsmonat in einer Übersicht aufbereitet. In dieser Ansicht werden dann 3x4 Vorschaubilder angezeigt, inkl. der Überschrift des gerade ausgewählten Monats.
Die Bildergalerie bietet eine wunderbare Möglichkeit einen Überblick über seine gespeicherten Bilder zu halten. So kann man seine bevorzugten Bilder zu einer Favoriten Übersicht hinzufügen. Wer mag kann die Bilder in einer Slideshow abspielen, auch hier wieder eine nette Spielerei, es lassen sich Stimmungslagen einstellen was eine bestimmte Musik und Wiedergabeoptik der Bilder zufolge hat.
- Stumm
- Traurig
- Romantisch
- Glücklich
- Energie
[size=2] Die Bilder werden optisch nett aufbereitet indem die Bilder seitlich ins Bild hineinblättern, die Farben verändert werden (z.B. in Grautönen) und in bestimmte Ausschnitte hereingezoomt wird. Insgesamt sind so sehr nette Effekte bei der Präsentation möglich.
Walkman Player 3.0
Kommen wir nun zur Musikqualität des W890i, hier findet der Walkman 3.0 Player, W880i 2.0, also die aktuellste Version des Musik Player von Sony Ericsson, seinen Einsatz. Die Qualität des Player ist gut, so ist die Klangqualität wirklich sauber und klar, vor allem über das Stereo - Heatset (der internen Lautsprecher kann hier nicht mithalten). Hier legt Sony Ericsson beim Lieferumfang das schon bekannte HPM-70 Heatset bei was für einen satten und kräftigen Klang sorgt. Die Bässe kommen wirklich gut und druckvoll rüber und für den Standarduser sollten diese Kopfhörer vollkommen ausreichen.
Wer einen ausgewogenen Klang sucht wird allerdings mit den HPM-70 Kopfhörern nicht bedient, die Hörer besitzen eine sehr starke Betonung auf die tieferen Frequenzen und schwächeln etwas im Höhenbereich. Alternativen gibt es zugenüge, dank 3,5“ Adapter.
Aber zurück zu den MP3 Qualitäten des W890i. Das Gerät unterstützt eine Vielzahl an Dateiformaten, die im folgenden noch mal aufgezählt werden,
Die unterstützten Media - Formate sind:
- 3GPP
- AMR
- AAC
- AAC+
- eAAC+
- MP3
- MP4
- M4A
- MIDI
- iMelody
- eMelody
- Real Video 8
- Real Audio 8
- RHZ
- RTSP (Streaming)
- WAV
- WMA
- WMV
- XMF
An Einstellmöglichkeiten bietet der Walkman Musik Player einige Möglichkeiten, da die Funktionen der Walkman Reihe in Version 3.0 nochmals erweitert wurden. Es gibt selbstverständlich die Möglichkeit Titel zu wiederholen oder willkürlich abzuspielen. Bei der willkürlichen Wiedergabe kommt natürlich auch die Standard – Shuffle - Funktion zum Einsatz oder aber die SenseMe Funktion, dazu aber gleich mehr.
Kommen wir zur Wiedergabe der Musik über den integrierten Lautsprecher zurück, so ist diese nicht sonderlich gut, sofern man die Lautstärke auf Maximum stellt (er quäkt sehr stark). Diese Tatsache ist vermutlich bauartbedingt, wie schon beim W880, war auch hier, nicht wirklich, eine Verbesserung zu erwarten, da in dem flachen Gehäuse beim Sony Ericsson W890i anscheinend einfach kein kräftigerer Lautsprecher verbaut werden konnte. Wer also öfter mal laut Musik hören möchte, der sollte auf Sony Ericssons diverse Ansteck-Lautsprecherlösungen zurückgreifen.
Doch zurück zu den Player - Funktionen des W890i. Wer bei der Sortierung der Musik noch eine Spur weiter gehen möchte als die standardmäßige Sortierung nach den üblichen Punkten wie: Interpret, Album, Titel, Playlist, Genre, Jahr, etc. der kann durch die neue SenseMe Funktion auch Musik nach Stimmungslage hinzufügen. Hierzu kann man die eigene Musik per PC-Software mit Stimmungsinfos versehen und so nach den 4 Hauptkategorien sortieren:
- Traurig
- Ruhig
- Fröhlich
- Schnell
Die einzelne Musiktitel erscheinen dann in einem zweidimensionalen Koordinatensystem und werden wie eine Art Punkt auf der Sternenkarte dargestellt. Man kann dann wahlweise einzelne Titel wiedergeben, oder gar ganze Playlisten hieraus erstellen.
Wem der Standard Klang des Gerätes so nicht passt, der kann dies per Equalizer anpassen. Hier stehen folgende EQ Modi zur Auswahl:
- Normal
- Bass
- Mega-Bass
- Sprache
- Höhenanhebung
- Manuell
Natürlich hat Sony Ericsson auch an die Möglichkeit der eigenen Playlist - Erstellung gedacht, so das man seine Lieblingssongs einfach zusammenstellen kann.
Als kleines Extra hat Sony Ericsson auch eine Stereo-Simulation integriert, so wird ein räumlicher Klang simuliert, obwohl kein Stereo-Lautsprecher verbaut ist. Wo wir schon beim Thema Stereo sind; das W890i beherrscht auch Bluetooth Stereo Streaming per A2DP, so kann man mit dem passenden Zubehör also auch drahtlos Stereo-Musik hören.
RDS UKW Radio
Das integrierte UKW-Radio hat Platz für 20 Stationen und Sony Ericsson hat auch hierbei wieder RDS integriert. So wird bei den meisten Radiosendern der Sendername übertragen, jedoch nicht Titel oder Interpret (dies ist stark abhängig vom genutzten Sender). Selbstverständlich muss auch beim W890i das Heatset angesteckt bleiben, da es wie immer als entsprechende UKW-Antenne fungiert.
Videoplayer
[size=1] Der integrierte Videoplayer kann natürlich auch Videos im Vollbild abspielen. Hier genügt es im Menü auf den Vollbildmodus zu klicken und schon hat man eine Vollbildwiedergabe. Die Wiedergabesymbole und Softkeybeschriftungen verschwinden dann nach wenigen Sekunden der Wiedergabe automatisch und stören somit nicht mehr den Blick auf das ausgewählte Video.
Menü
Sony Ericsson-typisch erscheint auch beim W890i die Menüstruktur. Wer bereits ein Sony Ericsson besitzt, wird sich sofort im W890i zurecht finden. Natürlich unterstützt das W890i auch Flashmenüs (sind auch welche Vorinstalliert), für die folgenden Bilder wurde aber ein Standard - Thema zur besseren Ablesbar- und Fotografierbarkeit verwendet.
Das Standbymenü zeigt alle wichtigen Informationen gebündelt an. Die obere Leiste gibt Auskunft über Verbindungen und Status, im mittleren Bereich erscheint der Providername sowie Datum und Uhrzeit. Unten steht die aktuelle Belegung der beiden äußeren Softkeys und des Bestätigen - Buttons im Steuerkreis. Die Uhrzeit kann groß (wie im obigen Screenshot zu sehen) oder klein dargestellt werden.
Das Hauptmenü beinhaltet folgende Menüpunkte (v.o.l.n.u.r): "Jukebox/PlayNow", "web'n'walk/Internet", "Unterhaltung", "Kamera", "Nachrichten", "Medien", "Radio", "Kontakte", "WALKMAN", "Anrufe", "Origanizer", "Einstellungen". Auf diese Menüpunkte werde ich nun nach und nach eingehen.
Jukebox ist der T-Mobile eigene Musikdownload-Dienst, mit dem per Datenverbindung ins Internet, neue Musik, direkt auf das Handy geladen werden kann.
Unter web'n'walk befindet sich der NetFront-Browser, der alle Arten von Websites in schlanker Form, handygerecht anzeigen kann. Der Browser eignet sich zudem für die Verwaltung von Webfeeds (RSS) und unterstützt tabbed Browsing.
Der Browser unterstützt folgende Formate:
- HTML 4.01
- xHTML 1.0
- xHTML 1.1
- WML 1.3
- WAP 2.0
- CSS und JavaScript
- Frame und iFrame
- SSL / TLS Sicherheitsprotokolle
Unterhaltung vereint Inhalte wie Providerdienste, Spiele und nützliche Tools: Spezial(T-Mobile Dienst) Drei vorinstallierte Spiele verkürzen Wartepausen, mit TrackID kann unbekannte Musik die auf dem Handy gespeichert ist an den TrackID-Dienst gesendet werden. Dieser liefert dann im Idealfall Künstler und Musiktitel zurück. Unter "Ortsbezogene Dienste" befinden sich Anwendungen für die Verwendung mit einem GPS-Receiver. Dieser ist nicht im Lieferumfang enthalten und muss als separates Zubehör erworben werden.
Die Drei "DJ"-Anwendungen "VideoDJ", "PhotoDJ" und "MusicDJ" ermöglichen das Zusammenschneiden von Musik, Fotos und Videos zu kleinen Clips.
Mit "Fernbedienung" kann der heimische PC über Bluetooth gesteuert werden. Somit dient dsa Handy beispielsweise als Presenter für Vorträge. Der Soundrecorder ermöglicht die Aufnahme von kurzen Tonaufzeichnungen und kann auch als Diktiergerät verwendet werden.
Nachrichten vereinigt alles, was mit der Kommunikation per Text zu tun hat. SMS, MMS und Mailfunktionen sind hier genauso vorhanden, wie ein Freunde - Messenger, die Mailbox und RSS-Feeds.
Dank T9 und der "Predictive Text Input" - Funktion, also der Worterkennung, ist das Erstellen von SMS ein Kinderspiel. Bereits nach wenigen verfassten SMS ist das Handy in der Lage sinnvolle Worte, die man stets verwendet, vorzugeben, bevor man diese getippt hat. Das funktioniert erstaunlich gut.
Hier ein neuer Menüpunkt Medien, hat den Datei Manager in die zweite Reihe verbannt. Mit dieser Funktion, kann man direkt auf Bilder, Videos und Musik zugreifen.
Das Radio ist RDS- und Stereofähig und kann Sender in Speicherplätzen speichern. Zudem ist es möglich, eben gehörte Musik an den TrackID - Dienst zu schicken, um zu erfahren welches Lied gerade über den Äther wandert.
Die Verwendung des Radios ist nur möglich wenn das mitgelieferte oder ein anderes Kabelheatset angeschlossen wird, da dieses als Antenne dient.
Gewohnt umfangreich ist die Kontakte-Funktion, welche das Adressbuch aus SIM und Telefonbuch darstellt. Ein neuer Kontakt kann mit unzähligen Feldern belegt werden wie z.B. viele Telefon-, Fax- und Handy-Nummern, Mailadressen, Anschriften und diverse Informationen.
Per Anwählen eines Kontakts wird dieser angerufen.
Getätigte, empfangene und verpasste Anrufe werden in Anrufe gespeichert.
Im Origanizer finden diverse Verwaltungfunktionen ihren Platz:
Der Dateimanager ist nun in den Unterordner Origanizer gewandert und zeigt Inhalte im Telefonspeicher und auf der Speicherkarte (wahlweise zusammen oder getrennt) an und hat für jeden Medientyp eigene Ansichten. So werden Bilder und Videos direkt in einer Vorschau angezeigt, während Klingeltöne oder Designs in einer Art Liste erscheinen. Der Rest ist bekannt und deshalb reicht die Liste, kategorisiert dargestellt
Gesamt Inhalt:
- Datei Manager
- Alarme
- Anwendungen
- Videoanruf
- Kalender
- Aufgaben
- Notizen
- Synchronisierung
- Timer
- Stoppuhr
- Rechner
- Code Memo
Was die Einstellungen angeht lässt das W890i, keine Änderung gegenüber dem W880i, keine Wünsche offen. Es können Profile definiert werden, eine Sprachsteuerung (für Anrufe auf "Zuruf") eingerichtet werden, Lautstärken, Sounds und Signale geregelt, Designs, Wallpapers und Ansichten eingestellt, Anrufe verwaltet und Verbindungen wie Bluetooth, USB und Internet eingestellt werden.
Hier gibt es nichts Neues, also gehe ich da auch nicht näher darauf ein.
Empfangs- und Sprachqualität
Trotz des flachen Gehäuses würde ich beim Empfang keine allzu großen Unterschiede zwischen dem W890i und dem W880i sehen. Auch der Empfang ist gleich geblieben. Beide Geräte neben einander, hat man keinen unterschied. Was meiner Meinung nach unter anderem auch daran liegt, das sehr schnell vom UMTS Modus, auf GSM zurückgewechselt wird. Dies hat zu gegebener maßen stellenweise auch seine Vorteile da es nicht bis kurz vor einem drohenden Gesprächsabbruch am UMTS Netz festhält, sondern auf das besser versorgte GSM Netz zurückwechselt. Die Sprachqualität ist auch sehr gut, konnte auch vom Gegenüber bestätigt werden. SAR Wert laut SE: 1,83, etwas besser als das W880i mit 1,45
Fazit Neuerungen
Eine gute Lösung ist das verlegen der Speicherkarte(bis 8 GB), von der Seite, unter den Akkudeckel. Ist für die Optik einfach besser. Der Akkudeckel wird jetzt über zwei Schieber, links und rechts des Gehäuses, geöffnet.
Zusammen mit der neuen Bedienstruktur und dem Verzicht auf die Rücktaste, doch schon einige Änderungen, die aber erst auf den zweiten Blick auffallen. Wird sicher wieder zu Diskussionen führen. Ich empfinde das Konzept als ausgeglichen und zeitgemäß.
Fazit
Insgesamt ist das W890i ein gelungenes Gerät. Es wird seine Kundschaft finden. Dem W880i kann es aber nicht das Wasser reichen, was das Design angeht, es ist einfach wieder zu "normal" geworden. So hat aber SE die Möglichkeit beide Lager zu bedienen.
Ich persönlich tue mich da auch schwer, habe das "Simsen" Problem nicht, also stört mich die Tastatur nicht. Und trotz alledem, mir gefallen beide.
Datenblatt: W880i
Datenblatt: W890i
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