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Von Base gekündigt? Die besten Alternativen
Zitat:
Für reichlich Unverständnis sorgte in den zurückliegenden Wochen das Vorgehen von E-Plus, vielen Kunden der Schwestermarke Base fristlos die UMTS-Internet-Flatrate zu kündigen. Ab 25 Euro im Monat sind laut Unternehmensseite beliebig lange Internetverbindungen möglich. Allerdings nur so lange keine "missbräuchliche Nutzung" vorliegt, wie ein E-Plus-Sprecher gegenüber onlinekosten.de erklärte.
Klarer Missbrauch
Es werde nichts gekündigt, was nicht berechtigt sei, heißt es seitens E-Plus. Wie von onlinekosten.de bereits im Vorfeld vermutet, "muss gewährleistet sein, dass das E-Plus-Netz nicht gestört wird und alle Dienste uneingeschränkt nutzbar sind", so ein E-Plus-Sprecher unter Verweis auf die eigenen AGB und den dortigen Punkt 8.11.1.
Das heißt konkret: wer dauerhaft eine UMTS-Verbindung aufrecht erhält, sperrt andere E-Plus-Kunden von der Nutzung der entsprechenden UMTS-Zelle aus, blockiert entsprechende Dienste und verhält sich somit missbräuchlich. Eine konkrete Zahl, wie viele Internet-Flat-Kunden in den vergangenen Wochen gekündigt wurden, mochte E-Plus nicht nennen.
Ein Blick auf die Alternativen
Für betroffene Base-Kunden stellt sich nun die Frage, nach Alternativen. Denkbar ist zum Beispiel ein Umstieg auf MoobiCent, eine Marke aus dem Hause der RadiCens GmbH. Dort ist für 39,95 Euro im Monat eine HSDPA-Flatrate erhältlich, die Mobicent-Angaben zufolge ohne zeitliches Limit und ohne Volumenbegrenzung im UMTS-Netz von Vodafone nutzbar ist. In der Vergangenheit kam es aber auch bei Mobicent immer wieder zu massiven Drosselungen der Bandbreite - in erster Linie bei Nutzern mit hohem Datenaufkommen. Zwischenzeitlich wurden auch die AGB entsprechend angepasst.
Ebenfalls aus dem Hause RadiCens und ganz neu am Markt erhältlich ist die HSDPA-Flatrate der Tochtermarke Moobi Air. Hier werden monatlich nur 34,95 Euro fällig und es wird das Netz von T-Mobile genutzt. Ab einem Datenaufkommen von mehr als zehn Gigabyte wird die Geschwindigkeit von maximal 7,2 Megabit pro Sekunde auf 64 Kilobit pro Sekunde gedrosselt.
Angebote der Konkurrenz
Das gleiche Prinzip kommt auch bei den neuen UMTS-HSDPA-Flatrates von T-Mobile und Vodafone zum Zuge, die bei Vodafone seit Mitte vergangener Woche beziehungsweise bei T-Mobile seit heute zu haben sind. Allerdings muss bei den beiden Netzbetreibern anders als bei Moobi Air und MobiCent zusätzlich ein Datentarif gebucht werden, der monatlich knapp zehn Euro extra kostet.
Zwar kein echter Pauschaltarif, aber immerhin eine Fair-Flat ist bei o2 erhältlich. Für 25 Euro im Monat erhalten alle Nutzer mit dem Internet Pack L ein monatliches Inklusivvolumen von immerhin fünf Gigabyte. Für Otto-Normal-Nutzer, der keine großen Downloads anstößt, sollte das ausreichen. Jedes weitere übertragene Megabyte wird mit 50 Cent in Rechnung gestellt. Vorteil bei o2: Neukunden müssen bei einem Vertragsabschluss bis Ende Juli während der gesamten Vertragslaufzeit keine Grundgebühr für den Datentarif Active data zahlen.
Spielregeln beachten
Für welche Alternative man sich auch entscheidet, wichtig ist, dass keiner der Anbieter es gerne sieht, wenn eine Verbindung ununterbrochen aufrecht erhalten wird. Jeder Nutzer sollte sich darüber im Klaren sein, dass die Kapazitäten einer UMTS-Zelle begrenzt sind und seinen UMTS-Internetzugang nur dann nutzen, wenn er auch wirklich benötigt wird. Zudem sollte immer im Hinterkopf behalten werden, dass die mobile Datenübertragung vergleichsweise teuer ist. Erst mit der Einführung der neuen Technik LTE wird sich daran etwas ändern. Vor 2010/2011 ist damit allerdings nicht zu rechnen.
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Quelle: onlinekosten.de
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