07.02.2008, 15:14
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Mobilfunk: Rasende Verbreitung weltweit
Zitat:
Der Mobilfunk verbreitet sich weltweit rasend schnell. Vor allem in den Entwicklungsländern mausern sich Handys und Smartphones zu wichtigen Kommunikationsmitteln. Laut einer Untersuchung der Welthandels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen (UNCTAD) nutzt rein rechnerisch inzwischen jeder zweite Weltenbürger ein Mobiltelefon. Das bedeutet eine Verdoppelung, denn 2005 sei es nur jeder Vierte gewesen. Die rasche Ausbreitung der mobilen Telefonie käme vor allem Kleinbetrieben und Händlern zugute, heißt es in dem Bericht. Beispielweise hätten vor allem Verkäufe über das Handy deutlich zugenommen. In Afrika seien im Jahr 2006 Firmenkontakte zu Kunden und Lieferanten am meisten über das Handy zustande gekommen. Als wichtigste Wachstumsregionen werden von den Mobilfunkanbietern allerdings die so genannten Schwellenländer wahrgenommen - Entwicklungsländer, die sich auf dem Weg zur Industrienation befinden. Dagegen liegt im Westen die Marktdurchdringung im Mobilfunk bereits bei mehr als 100 Prozent, weil viele Menschen mehr als ein Handy haben.
Internetverbreitung hinkt hinterher
Im Gegensatz zum Mobilfunk verbreitet sich das Internet in den so genannten Entwicklungsländern nur langsam: Durchschnittlich seien dort nur 13 Prozent der Bevölkerung ans weltweite Datennetz angeschlossen - in den Industrieländern sind dies schon 65 Prozent. Die Zahl der Internetnutzer nahm zwar weltweit zu, ihre Mehrheit lebt aber weiterhin in den Industriestaaten. In dieser Hinsicht öffne sich die Schere auch mit Blick auf die Leistungsfähigkeit der Anschlüsse weiter. So verfügten in den benachteiligten Regionen nur zwei Prozent der Bevölkerung über einen Breitbandanschluss, in den entwickelten Staaten seien es bereits 28 Prozent. In Ländern wie Benin oder Afghanistan gebe es diese Technik gar nicht.
Joachim Scheible
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Quelle: connect.de
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