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E-Plus präsentiert sich als Gewinnertyp
Zitat:
Heute findet vor allem das Plus in E-Plus Beachtung: Der drittgrößte Mobilfunker hierzulande hat seine Umsatzzahlen fürs Geschäftsjahr 2007 offen gelegt und freut sich über Zuwächse auf ganzer Linie. Man verzeichne bei allen wichtigen Kennziffern ein klares Plus und wachse als einziger Netzbetreiber im rückläufigen Mobilfunkmarkt, heißt es in der Unternehmensmitteilung. Dem dürfte zumindest Telekom-Tochter T-Mobile widersprechen, die kürzlich einen Kundenzuwachs von 4,5 Millionen bekannt gab. Dennoch stehen beim Mobilfunknetzbetreiber alle Zeichen auf Grün.
Fast drei Milliarden Euro Umsatz
Beim Gesamtumsatz legte die Unternehmensgruppe verglichen mit dem Vorjahr um 2,4 Prozent auf nun 2,963 Milliarden Euro zu. Der Serviceumsatz, also die Einnahmen für Mobilfunk-Dienstleistungen, ohne Endgeräteumsatz und sonstige Erträge, lag bei E-Plus im vergangenen Jahr bei 2,816 Milliarden Euro, das sind 4,4 Prozent mehr als noch 2006. Damit liegt der E-Plus Marktanteil am Serviceumsatz Unternehmensangaben zufolge bei mehr als 14 Prozent, gegenüber 12,9 Prozent im Vorjahr. Der EBITDA, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, lag 2007 um 23 Prozent höher als im Geschäftsjahr davor und reichte erstmals mit 1,113 Milliarden Euro deutlich über die magische Milliardengrenze. Vor allem den gesunkenen Gesamtkosten sei das positive Ergebnis zu verdanken. Bei den Kundengewinnungs- und Kundenbindungskosten konnte E-Plus im vergangenen Jahr 16 Prozent einsparen und gab damit nur noch 76 Euro pro Teilnehmer aus.
Kundenzuwachs durch neue Marken
Dennoch stiegen auch die Kundenzahlen an, im vierten Quartal 2007 mit 695.000 Neukunden sogar so stark, wie seit Ende 2000 nicht mehr, heißt es von E-Plus. Im vergangenen Gesamtjahr legte der Gesamtkundenbestand um 2,1 Millionen auf insgesamt 14,8 Millionen Kunden zu. Am 30. Januar wurde dann die 15-Millionen-Schallmauer durchbrochen. Als Kundenmagneten wirkten hier vor allem die Eigen- und Kooperationsmarken, die in den vergangenen zwei Jahren gestartet wurden. Allein dieser Bereich macht 51 Prozent der Kundenbasis und damit 7,6 Millionen Teilnehmer bei E-Plus aus. Allerdings zeigt sich hier das gleiche Bild, wie bei den anderen Mobilfunknetzbetreibern: Der Großteil der Nutzer hat sich auch bei E-Plus für ein Prepaid-Angebot entschieden. Der Anteil liegt hier insgesamt bei 8,51 Millionen, während die Postpaid-Kunden nur 6,297 Millionen zählen.
Aleksandra Leon
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Quelle: onlinekosten.de
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