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Netzbetreiber und Discounter Hier geht es um T-Mobile, Vodafone, E+, O2. Fragen könnt ihr hier stellen.

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Alt 27.09.2007, 16:55   #1 (Permalink)
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Netzbetreiber: O² Genion S (GK)/ T-Mobile Complete M + MultiCard
 
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Standard Home-Tarife: Die Festnetznummer für das Handy

Zitat:
Die Home-Tarife der Netzbetreiber im Vergleich

Konvergenz ist ein beliebter Begriff, wenn man wichtige Menschen aus dem Telekommunikationsbereich über die Zukunft ihrer Branche reden hört. Festnetzanbieter wollen mobil werden, Mobilfunkunternehmen schielen auf neue Kunden im Festnetzgeschäft. Und für die Kunden soll alles viel einfacher werden - sie sollen mit ein und dem selben Endgerät zuhause zu Festnetzkonditionen und unterwegs mobil telefonieren können, und selbstverständlich auch jeder Zeit Zugriff auf Internet-Inhalte erhalten. Doch "echte" Konvergenz-Produkte, die genau das bieten, sind noch nicht sehr verbreitet. So gab es von der Telekom einen Versuch mit dem so genannten T-One, das Angebot wurde aber längst wieder eingestellt. Das Twintel von Arcor gibt es zwar noch, die Vermarktung verläuft aber eher verhalten.

Als erfolgreicher erweisen sich bisher die Konvergenz-Angebote der Mobilfunk-Anbieter. Bereits 1999 startete die damalige Viag Interkom - heute o2 - mit ihrem Genion-Tarif ein neues Produkt, das lange einzigartig bleiben sollte: Zusätzlich zur klassischen Mobilfunknummer bekamen die Kunden auch eine Festnetz-Rufnummer auf ihrem Handy, unter der sie in einem lokal begrenzten Bereich, der so genannten Homezone, zu Festnetz-Konditionen erreichbar waren. Außerdem ermöglichte Viag
Der Zuhause-Bereich
Interkom Gespräche aus der Homezone zu festnetz-ähnlichen Tarifen.
Der Zuhause-Bereich

Die Lösung war für die Telefonie durchaus akzeptabel, hatte aber den Nachteil, dass die Nutzung des mobilen Internet-Zugangs weiterhin keineswegs zu festnetz-ähnlichen Konditionen möglich war. Daran kranken die Home-Tarife der Mobilfunk-Anbieter noch immer - obwohl die Datenpreise für die mobile Nutzung in den letzten Jahren durchaus gesunken sind. Bei der Internet-Nutzung können diese Produkte noch nicht mit vergleichbaren Festnetz-Angeboten mithalten. In unserem Artikel beschränken wir uns auf den Vergleich der Telefonie-Preise.




Die Konkurrenz hat spät reagiert


Die Mitbewerber des Münchner Telekommunikationsunternehmens ließen sich aber erstaunlich lange Zeit, bis sie auf den Vorstoß von o2 reagierten. Erst Ende 2004 brachte Vodafone mit seinem Zuhause-Tarif ein erstes vergleichbares Angebot auf den Markt. Allerdings bekamen die Vodafone-Kunden anfangs noch keine Festnetznummer. Auch konnte der Zuhause-Tarif nur auf einer separaten SIM-Karte aufgeschaltet werden. Inzwischen gibt es Vodafone Zuhause sowohl mit Festnetznummer und auch als Option auf dem normalen Handyvertrag.

Im Januar 2006 zog T-Mobile mit dem Angebot T-Mobile@home nach. Damit bot das Unternehmen ein vergleichbares Produkt sowohl auf einer eigenständigen SIM-Karte, als auch als Option zum normalen Mobilfunkvertrag an. Nur bei E-Plus suchen die Kunden nach wie vor vergeblich nach einem Home-Tarif mit Festnetznummer und vergünstigen Gesprächen für den Heimbereich. E-Plus verfolgt eine andere Strategie und setzt voll auf seine Flatrate-Tarife. Diese haben den Vorteil, dass man nicht auf einen Home-Bereich festgelegt ist, um günstiger zu telefonieren - der Nachteil ist aber, dass Anrufer immer die höheren Kosten für ein Telefonat zu einem Mobilfunk-Anschluss bezahlen müssen - es sei denn, sie nutzen selbst eine Mobilfunk-Flat. Angesichts der neuen Konkurrenz-Produkte musste o2 seine Angebote Ende letzten Jahres nachbessern.

Festnetznummer auch ohne monatliche Grundkosten



Konkurrenzlos ist das neue o2 Genion mit Festnetznummer weiterhin, wenn es darum geht, die laufenden Kosten möglichst gering zu halten. Die o2 Genion Card S bekommt man nämlich für eine einmalige Anschlussgebühr von 25 Euro - und es fallen keinerlei monatlichen Grundgebühren an! Der Netzbetreiber verlangt auch keinen Mindestumsatz. Die Karte gibt es sogar ohne feste Vertragslaufzeit, dafür bekommen die Kunden aber auch kein subventioniertes Handy. Wer ein neues Mobiltelefon haben möchte, kann den gleichen Tarif für 10 Euro monatlichen Grundpreis und 24-monatiger Mindestvertragslaufzeit buchen. Allerdings haben wir festgestellt, dass es häufig günstiger sein kann, ein Handy ohne Vertrag zu kaufen, als sich auf einen Vertrag mit Grundgebühr einzulassen.

Ins deutsche Festnetz zahlen die Kunden bei o2 aus der Homezone rund um die Uhr 3 Cent pro Minute. Eine Unterscheidung zwischen Orts- und Ferngesprächen gibt es nicht mehr. Damit ist der Minutenpreis zwar höher als beispielsweise mit Call-by-Call-Sparvorwahlen im Festnetz oder bei diversen VoIP-Anbietern. Dafür profitiert man schon in der Genion-Variante ohne Grundgebühr von diesen Preisen - und auch bei einer Grundgebühr von 10 Euro im Monat sind die Fixkosten noch deutlich geringer als bei einem Festnetz-Anschluss.

Genion nun auch als XL-Variante

Vieltelefonierer können bei o2 zusätzlich Flatrates bekommen. Dabei sind im Tarif Genion M netzinterne Gespräche und Anrufe inklusive, die innerhalb der Homezone geführt werden. Alle anderen Konditionen entsprechen denen des Genion-S-Tarifs. Lediglich die Mindestvertragslaufzeit beträgt in jedem Fall 24 Monate - auch wenn man
Das Handy als Festnetzersatz
sich für die Card-Variante ohne Handy entscheidet.

Vorteile gegenüber dem bisherigen Genion-Tarif mit Homezone-Flatrate gibt es auch hier bei den monatlichen Fixkosten. Die Genion Card M ohne Handy kostet 10 Euro im Monat und bewegt sich damit auf dem Preisniveau vieler Voice-over-IP-Flatrates. Mit subventioniertem Telefon beträgt die Grundgebühr 20 Euro.

Mit Genion L gibt es auch bei o2 eine Handy-Flatrate, die im gesamten Bundesgebiet genutzt werden kann. In der Variante ohne Handy kostet Genion L 25 Euro und mit Handy 35 Euro im Monat. Im Rahmen einer Aktion gibt es Genion L mit Handy aktuell für 25 Euro. Inklusive sind alle netzinternen Gespräche und Anrufe ins deutsche Festnetz. Telefonate in die anderen Mobilfunknetze schlagen mit 19 Cent pro Minute zu Buche. Wer zusätzlich eine Flatrate in die anderen Mobilfunknetze wünscht, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen: Ohne Handy kostet die Universal-Flatrate per Genion XL 80 Euro, sofern man den Preis nicht per Online-Rabatt auf 68 Euro drückt. Mit Handy kostet Genion XL 90 Euro monatlich, mit Online-Rabatt zahlt man 76,50 Euro.

Vodafone Zuhause auf separater SIM und als Option

Vodafone Zuhause gibt es sowohl als eigenständigen Kartenvertrag, als auch als Option zu anderen Tarifen des Düsseldorfer Netzbetreibers. Im Tarif enthalten ist eine Festnetznummer, unter der man im Zuhause-Bereich erreicht werden kann. Der eigenständige Kartenvertrag nennt sich Zuhause Anschluss. Dabei funktioniert die SIM-Karte aber nur innerhalb des Zuhause-Bereichs im Umkreis von maximal zwei Kilometern um eine ausgewählte Adresse. Die Kunden zahlen dafür 24,95 Euro monatlichen Grundpreis und können unbegrenzt innerhalb des deutschen Vodafone-Netzes und ins deutsche Festnetz telefonieren. Wer schon einen Mobilfunkvertrag bei Vodafone hat, zahlt 20 Euro Grundgebühr.

Vodafone Zuhause als Option zu einem anderen Vertrag kostet 5 Euro zusätzliche monatliche Grundgebühr. Dafür bekommen die Kunden eine Festnetznummer. Außerdem kostet die Gesprächsminute aus dem Zuhause Bereich ins Festnetz 4 Cent. Der Minutenpreis für Anrufe in die Mobilfunknetze ist vom Hauptvertrag abhängig. Einen speziellen Zuhause-Preis gibt es hierfür nicht.

Standard-Tarife mit Homezone



Günstigste Zuhause-Tarifvariante ist der KombiComfort-Tarif für 4,95 Euro monatliche Grundgebühr. Hier ist die Zuhause-Option schon inklusive, es gibt aber kein preisgünstiges Handy. Wie o2 bietet auch Vodafone eine Flatrate für Telefonate innerhalb des Zuhause Bereichs an. Diese kann als Option gebucht werden und kostet zusätzlich 15 Euro. Der Pauschaltarif gilt für netzinterne Anrufe und Telefonate ins Festnetz. Die bundesweite Flatrate nennt sich bei Vodafone SuperFlat. Dieser Tarif ist direkt mit o2 - in dem Fall mit Genion L - vergleichbar, weil es sich um einen eigenständigen Tarif und nicht um eine Option handelt, die zu einem Tarif hinzugebucht werden kann. Das Vodafone-Produkt ist mit 34,95 Euro ohne Handy bzw. 44,95 Euro mit Handy deutlich teurer als das o2-Pendant. Dafür bieten die Düsseldorfer beispielsweise auch die netzinterne Videotelefonie und netzinterne SMS im Rahmen der Flatrate an.

Die Standard-Tarife mit Homezone (Preise in Euro)




Kein eigenständiger Tarif mehr bei T-Mobile

Der eigenständige HomePhone-Tarif von T-Mobile ist nicht mehr erhältlich. T-Mobile@home als Option zu einem anderen Tarif des Bonner TK-Unternehmens kostet 4,95 Euro. Damit bewegt sich der Preis in einer ähnlichen Region wie bei Vodafone Zuhause. Wie bei Vodafone beträgt der Minutenpreis aus dem Home-Bereich ins Festnetz 4 Cent und der Preis für Anrufe in die Handynetze ist abhängig vom jeweiligen Mobilfunktarif. Das Alter Ego zu Vodafone KombiComfort nennt sich T-Mobile Basix. Die Konditionen sind nahezu identisch mit denen bei der Konkurrenz aus Düsseldorf. Die Festnetz-Flatrate von T-Mobile nennt sich Max S und kostet ohne Handy 15 Euro pro Monat, enthält aber keine Festnetznummer, die muss per Option für 4,95 Euro hinzugebucht werden. Will man ein Handy zum Tarif, belaufen sich die monatlichen Grundkosten für Max S auf 24 Euro.


Die Flatrate-Tarife mit Home-Option



Eine Flatrate speziell für den Home-Bereich gibt es bei T-Mobile im Gegensatz zu den Mitbewerbern nicht. Seit Oktober 2006 gibt es dafür mit T-Mobile Max eine bundesweite Handy-Flatrate von der Telekom-Mobilfunktochter. Ohne Handy kostet das Angebot 35 Euro im Monat, mit Handy steigt der Grundpreis auf 44 Euro. Damit bewegen sich die Fixkosten auf dem gleichen Niveau wie bei der Vodafone SuperFlat. Genion L von o2 ist deutlich günstiger. Wie bei Vodafone sind auch die netzinternen SMS-Mitteilungen inklusive. Videotelefonate werden dagegen von der Flatrate nicht abgedeckt.


Die Flatrate-Tarife mit Home-Option (Preise in Euro)



Fazit: Günstiger Festnetzersatz mit Einschränkungen

Vorteil dieser Home-Produkte der Mobilfunk-Netzbetreiber gegenüber einem klassischen Festnetz-Anschluss ist die Möglichkeit, nicht nur in den eigenen vier Wänden, sondern in einem Umkreis von mindestens 500 Metern von den festnetzähnlichen Tarifen zu profitieren. Auch ist man innerhalb dieses Bereichs und nicht nur in der eigenen Wohnung unter einer Festnetznummer und somit deutlich günstiger als auf einem regulären Mobilfunk-Anschluss für Anrufer erreichbar.

Nachteil ist die fehlende Möglichkeit, Call-by-Call-Vorwahlen zu nutzen. Außerdem sind Anrufe zu Sonderrufnummern und ins Ausland oft deutlich teurer als im herkömmlichen Festnetz. Ein weiterer, für viele Nutzer sicherlich noch größerer Nachteil sind die bislang noch sehr hohen Preise für die mobile Internet-Nutzung. Pauschalen für die mobile Nutzung sind in keinem der genannten Produkte enthalten und müssen gegen entsprechenden Aufpreis zusätzlich gebucht werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Home-Produkte für die reine Telefonie innerhalb Deutschlands inzwischen eine Ernst zu nehmende Alternative für den herkömmlichen Festnetz-Anschluss geworden sind. Zwar sind die Minutenpreise etwas höher, dafür sind die monatlichen Fixkosten geringer. Vielnutzer haben außerdem die Möglichkeit, Flatrates zu buchen. Noch nicht überall verfügbar sind dagegen die breitbandigen Internet-Anschlüsse der Mobilfunk-Anbieter. Mobiles Internet ist allerdings noch immer teurer als Breitband-Anschlüsse per DSL oder Kabel.

Mittlerweile kann man auch sagen, dass die Sprachqualität bei den Mobilfunk-Angeboten - zumindest bei guter Netzabdeckung und einem vernünftigen Handy - nicht unbedingt schlechter sein muss, als bei Festnetz-Flatrates, insbesondere im Vergleich zu Angeboten, die per VoIP abgewickelt werden.

Die Home-Angebote von T-Mobile und Vodafone eignen sich vor allem für Kunden, die ohnehin schon einen Handyvertrag bei dem jeweiligen Netzbetreiber haben und diesen auch behalten wollen. Außerdem können diese beiden Netzbetreiber ihre Home-Tarife im Gegensatz zu o2, das in einigen ländlichen Gegenden noch kein eigenes Netz hat, flächendeckend anbieten. Genion wiederum bietet den Vorteil, dass man den Tarif in der güntigsten Variante zunächst kostenlos testen kann. Außerdem fallen hier für Zweitkarten keine zusätzlichen Fixkosten an, wenn man beispielsweise am Arbeitsplatz oder für das Wochenendhaus einen günstigen Festnetz-Ersatz sucht.
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Anett ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.11.2008, 00:58   #2 (Permalink)
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Standard AW: Home-Tarife: Die Festnetznummer für das Handy

benutzt doch kaum jemand oder täusch ich mich?
lejoy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.11.2008, 01:56   #3 (Permalink)
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Standard AW: Home-Tarife: Die Festnetznummer für das Handy

Ich schon, 3mal GenionS, da ich keinen Festnetzanschluss habe und an 3 Orten eine FNNr brauche.
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heinzpeter ist offline   Mit Zitat antworten
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hometarife, festnetznummer, handy


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