|
Administrator
Name: Olaf Handy: HTC Touch HD 8GB Black/ iPhone 3G 16GB Black/ W890i 4 GB Black/ C902i Black/ XDA Diamond Black Netzbetreiber: T-Mobile Tarif(e): Relex vers./ web'n'walk L
Avatare sind nur für MFF-Mitglieder sichtbar!
Registriert seit: 08.10.2007
Ort: Chemnitz
Beiträge: 4.878 Motto: Heute schon gelacht!?
Downloads: 162
Uploads: 604
Abgegebene Danke: 172
Erhielt 727 Danke für 524 Beiträge
|
Im Test: Routenplanung mit dem Handy
Zitat:
Ist die Handy-Navigation eine echte Alternative zu klassischen Navigationsgeräten?
Inhaltsverzeichnis:
1. Viele Lockvogelangebote zum Weihnachtsgeschäft
2. Die Wahl zwischen onboard und offboard?
3. Kartenmaterial jeweils auf aktuellem Stand
Navigationsgeräte - vor allem PNDs (Personal Navigation Devices) - dürften auch in diesem Jahr auf den Weihnachtswunschzetteln ganz oben stehen. Die großen Elektromärkte bewerben bereits seit Wochen ihre Ladenhüter und Auslaufmodelle mit Preisen ab 99 Euro. Doch oftmals hinterlassen diese Lockvögel einen faden Beigeschmack. Die Handhabung ist alles andere als ausgereift, Systemabstürze bringen den User zur Weißglut und die Ausstattung sowie das Kartenmaterial ist auch nicht State of the Art. Zudem sind PNDs nicht ganz so mobil, wie es die Hersteller dem Kunden gerne anpreisen. Vor allem Geräte der neuesten Generation, mit Bildschirmdiagonalen ab 4,3 Zoll, lassen sich nicht so einfach locker in der Jackentasche verstauen, zumal sie alles andere als Leichtgewichte sind. Abhilfe versprechen da Handy-Navigations-Produkte. Der teltarif.de-Test klärt, ob die Winzlinge eine echte Alternative zu den populären PNDs bieten.
Voraussetzungen für die Handy-Navigation
Falk Activepilot 6 Leider ist nicht jedes Handy für die Navigation geeignet. Anfangs hatten sich die Hersteller auf Symbian- oder Windows-Mobile-Plattformen beschränkt, die für eine farbenprächtige, detaillierte und großflächige Kartendarstellung geeignet waren und zudem eine einfache Installation des Navigationsprogramms auf dem Mobiltelefon gewährleisteten. Allerdings drängen in letzter Zeit immer häufiger Produkte auf den Markt, die auf Java-Basis die Navigation mit dem Handy ermöglichen. Welches Handy für welche Navigationssoftware geeignet ist, lässt sich leider nicht pauschalisieren. Die Kompatibilitätsliste ist aber in der Regel auf den Homepages der Hersteller oder direkt auf dem Navigations-Bundle nachzulesen.
Bei GPS-Empfängern geht ohne Bluetooth-Handy gar nichts. Der Kurzstreckenfunk verbindet die GPS-Maus mit dem Mobiltelefon. Die kleinen Empfänger zur Standortbestimmung gibt es von diversen Herstellern. Im teltarif.de-Test überzeugte vor allem der active-Pilot-Empfänger, der durch sein A-GPS in wenigen Sekunden die exakte Positionierung ermöglichte und auch bei der Fußgänger-Navigation durch Innenstädte in der Gesäßtasche seinen Dienst verrichtete. Dieser GPS-Empfänger kostet knapp 70 Euro und liegt ebenso unterschiedlichen Ö-Navi-Paketen, beispielsweise von Zonelink, bei. Stylisten dürften ihre Freude an der GPS-Maus von Navicore haben, die gerade einmal die Ausmaße eines Zeigefingers besitzt.
Unproblematischer ist es, wenn das Mobiltelefon bereits einen integrierten GPS-Empfänger besitzt. Wieder einmal sind es die innovativen Finnen vom Marktführer Nokia, die den Trend rechtzeitig erkannt und verfolgt haben. Die Skandinavier listen mit dem N95 8GB, N95, N82, E90 Communicator und 6110 Navigator bereits fünf Handys mit integriertem GPS-Modul in ihrem Portfolio auf.
Handy-Halterungen
Damit das Mobiltelefon sicher im Fahrzeug oder am Fahrrad befestigt werden kann, ist eine Halterung unerlässlich. Leider ist die Befestigung nur in seltenen Fällen im Navigations-Paket enthalten. Bewährt haben sich die Saughalterungen, die direkt an der Windschutzscheibe festen Halt finden. Viele Hersteller bieten in ihrem Zubehörprogramm speziell auf das Handy zugeschnittene Lösungen an. Der Nachteil: Meist sind sie teuer. Die preisgünstigere Variante: Auf Produkte von Baumärkten zurückgreifen.
Die Wahl zwischen onboard und offboard?
Die Handy-Navigation wird in zwei Typen unterteilt: onboard und offboard. Bei der Onboard-Navigationssoftware sind die mitgelieferten Länderkarten auf einem Flashspeicher hinterlegt. Dabei bestimmt die Größe des Speichermediums die Anzahl der Länder. Standard sind heutzutage 2-GB-Karten, die die Straßendaten für Europa beinhalten. Ihre Installation ist erfreulich einfach: Karte in den zugehörigen Slot des Handys schieben, das Navigations-Icon wird den Programmen automatisch zugefügt. Onboard-Navigationssysteme finden bei Symbian- und Windows-Mobile-Plattformen ihre Anwendung. Die Darstellung auf dem Display lässt sich, ähnlich den PNDs, den eigenen Wünschen anpassen: 2D-, 3D- oder Vogelperspektiv-Ansichten sind obligatorisch. Neben der Kartendarstellung der aktuellen Routenführung zeigen zudem Piktogramme die nachfolgenden Abbiegerichtungen und ihre Entfernung an. Der Nachteil: Das Kartenmaterial ist nicht immer auf dem aktuellsten Stand.
Offboard-Navigationslösungen sind meist kleine Programme, die über eine SMS angefordert und anschließend via GPRS- oder UMTS/HSDPA-Datenübertragung aufs Handy geladen werden. Die aktuellen Straßendaten liegen auf einem externen Server und müssen für jede Navigation neu geordert werden. Dabei entstehen selbstverständlich Folgekosten, deshalb ist es ratsam, den geeigneten Datentarif zu wählen. Während mehrere Prepaid-Tarife das Megabyte für 24 Cent anbieten, kostet ein Download derselben Größenordnung bei Netzbetreibern oder Providern schnell mehrere Euro. Im teltarif.de-Test kamen eine Blau- und eine simyo-Karte zum Einsatz. Die Berechnung der Strecke Stuttgart-München kostete so beispielsweise nur wenige Cent. Die Routenführung erfolgt bei Offboardsystemen über Piktogramme, eine Kartenansicht ist meist nur als Übersicht möglich.
Zwischen On- und Offboard-Lösungen hat sich noch eine Zwittervariante, die so genannte Hybrid-Lösung, angesiedelt. Während die Navigation onboard erfolgt, werden zusätzliche Informationsdienste wie Verkehrsmeldungen, Blitzerinfos oder Geschwindigkeitsbegrenzungen von externen Servern via Handy-Datenverbindungen geladen und fließen in die Routenführung mit ein. Die Aktualisierungsintervalle der jeweiligen Dienste lassen sich über das Menü auswählen.
Die Handy-Navigation im Test
Navicore Personal 2007 Alle im teltarif.de-Test getesteten Handy-Navigations-Geräte durchliefen dieselbe Testprozedur. Nach dem Aufspielen auf das Mobiltetelefon, im Einsatz befanden sich die Nokia-Geräte N80, N70, 6300 und das Sony Ericsson K750i, wurde eine 54 Kilometer lange Teststrecke, die sich in Stadt-, Land- und Autobahnstraßen aufgliederte, abgefahren. Entscheidend waren dabei die Schnelligkeit der Routenberechnung, die optimale Verbindungsstrecke, die Positionsgenauigkeit und damit einhergehend die Routenneuberechnung beim Verlassen der vorgegebenen Strecke. Bei der Handhabung wurde vor allem darauf geachtet, ob sich alle Menüteile intuitiv ansteuern und bedienen lassen.
Bei der Offboard-Navigation überzeugten vor allem die kostenlose Ö-Navi-Software und die Activepilot 6-Version von Falk. Beide Programme waren nach einer SMS-Registrierung sofort einsatzbereit und bestachen durch ihre vielfältigen Zusatzprogramme, die durch klare Gliederung auch ohne ein Studium des Handbuches selbst von Navigations-Laien jederzeit beherrschbar waren. Die Streckenberechnung erfolgte erstaunlich schnell und durch die TMC-Funktion und die damit verbundene dynamische Routenführung bildeten Staus die Ausnahme. Dank der A-GPS-Maus ließ die Positionsgenauigkeit keine Wünsche offen und das Rerouting beim Verlassen der Strecke wurde schnell und präzise ermittelt.
Dieser Punkt erwies sich als Schwachstelle beim Wayfinder Navigator 7, der ansonsten den Vergleich mit den beiden anderen Testkandidaten nicht zu scheuen brauchte. Grundsolide und zuverlässig führte er ans Ziel. Als dankbare Hilfe erwies sich bei Ö-Navi die Möglichkeit, Adressen aus dem Örtlichen direkt in den Zielspeicher zu übernehmen oder über eine Inverseingabe der Telefonnummer die dazugehörige Adresse zu ermitteln und zugleich als Zielpunkt festzulegen. Eine unter Umständen lebensrettende Funktion bietet der Activepilot zudem über seine Notrufortung. Nach einer Registrierung kann auf Knopfdruck der aktuelle Standort an die Notrufzentrale übermittelt und somit kostbare Zeit zur Rettung gewonnen werden.
Kartenmaterial jeweils auf aktuellem Stand
Bei der Onboard-Navigation traten der Navicore Personal 2007, Route 66 Mobile 7 und Falk Mobile Navigator 2 gegeneinander an. Minuspunkte kassierte der Falk vor allem durch die fehlende TMC-Funktion, die Geschwindigkeit bei der Routenberechnung und seine Zielführung. Hier fällt er von den Mitbewerbern deutlich ab. Dafür war die Menüführung vorbildlich. Kompakt und selbsterklärend ließ sie keine Fragen offen. Teure Strafzettel durch zu schnelles Fahren verhinderte hingegen der Route 66, bei dem sich Geschwindigkeitslimits festlegen lassen. In Zielführung und bei der Routenberechnung ist er ganz vorne mit dabei. Dafür gab es Abzüge in der Handhabung. Der Griff zur Bedienungsanleitung wurde zweimal notwendig, da es Unklarheiten bei der Menüführung gab.
Ausgereift präsentierte sich der Personal 2007 von Navicore. In Ausstattung, Gliederung und Handhabung ließ er eigentlich kaum Wünsche offen und erinnerte schon stark an einen PND, zumal er bei der Zielführung und Routenberechnung den Bestwert aller drei Testkandidaten erbrachte. Das Kartenmaterial erwies sich bei allen drei Testkandidaten auf einem nicht topaktuellen, jederzeit jedoch akzeptablen Stand.
|
Quelle: www.teltarif.de
__________________
Probleme sind da, um sie zu lösen.   
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten!
Bitte KEINE Supportanfragen zu euren Handys per PN, ICQ oder Email, dafür ist das Forum da!
Ihr seit mit euren Latein am Ende, nicht's geht mehr oder ihr traut es euch einfach nicht zu?
Dann klick mich!
|