22.08.2008, 12:55
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Umstrukturierung bei der Telekom
Zitat:
Die Deutsche Telekom will 39 Call Center in Deutschland schließen und den Service auf bundesweit 24 Städte konzentrieren. Dafür will das Unternehmen in den nächsten zwei Jahren ungefähr 70 Millionen Euro in die Verbesserung der Infrastruktur investieren.
Laut Thomas Berlemann, Vorsitzender der Geschäftsführung beim Kundenservice der Telekom hat das Unternehmen im Marktvergleich zu viele und zu kleine Service-Center. Deshalb sollen innerhalb der nächsten zwei Jahre in 24 Städten die vorhandenen Standpunkte ausgebaut werden.
Dabei soll jedem Mitarbeiter ein Arbeitsplatz angeboten werden. Bis jetzt gibt es 63 Call Center der Telekom in Deutschland, in denen je ungefähr 190 Mitarbeiter arbeiten. Nach Meinung der Telekom zu wenig, da Standorte mit weniger als 225 Mitarbeitern nicht produktiv genug seien.
Nach der Umstrukturierung soll ein Call Center ungefähr 700 Mitarbeiter haben. Berlemann zufolge müssen dafür ungefähr 8.000 der insgesamt 18.000 Angestellten ihren alten gegen einen neuen Standort tauschen. Für diese Mitarbeiter kommt es zu längeren Fahrtzeiten, denen die Telekom beispielsweie mit der Erstattung von Fahrtmehrkosten und Umzugshilfen begegnen will.
Außerdem will der Konzern die vier bis jetzt bei der Festnetztochter T-Home verbliebenen Technikzentren in die Deutsche Telekom Netzproduktion, eine der letztes Jahr gegründeten Service-Gesellschaften, überführen. Davon sind über 6.000 Mitarbeiter betroffen. Für die in die Billigsparte T-Service wechselnden Angestellten sollen die Konditionen des im vergangenen Jahr mit Verdi abgeschlossenen Service-Tarifvertrages gelten.
Mit der Eingliederung in die Netzproduktion bedeutet das eine Arbeitszeit von 38 Stunden anstatt 34 Stunden pro Woche. Das Gehalt will die Telekom auf das Niveau der Servicegesellschaften heruntersetzen. Dafür gibt es den garantierten Kündigungsschutz bis Ende 2012 und den Verkaufsschutz bis Ende 2010.
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Quelle: connect.de
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