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Neuer Megadeal: Freenet will debitel kaufen
Zitat:
Kein halbes Jahr ist vergangen, seit freenet kurz vor dem Ende stand. Drillisch und United Internet wollten das norddeutsche Unternehmen übernehmen und fein säuberlich untereinander aufteilen. Das Mobilfunkgeschäft sollte an Drillisch gehen, die DSL-Kunden an die 1&1-Muttergesellschaft. Die Verhandlungen kamen jedoch zur Überraschung vieler Experten nicht zum Abschluss und nun steht freenet selbst vor der Übernahme eines großen Konkurrenten. Das "Manager Magazin" will erfahren haben, dass die Verhandlungen über eine Übernahme des Konkurrenten debitel kurz vor dem Abschluss stehen.
Überraschende Wendung
Wie es heißt, sei sich der Finaninvestor Permira, dem debitel seit 2004 gehört, mit freenet-Chef Eckhard Spoerr bezüglich der Übernahme weitgehend einig. Unter Berufung auf Unternehmenskreise schreibt das Blatt weiter, dass freenet zwischen 1,4 und 1,5 Milliarden Euro für den Stuttgarter Mobilfunk-Service-Provider biete.
Interessant sind auch die Details zu der Finanzierung. Demnach will sich Spoerr vom DSL-Geschäft trennen. Verhandelt werde hier über einen Preis zwischen 600 und 700 Millionen Euro. Ein Preis, der vielen Konkurrenten offenbar als zu hoch erscheint. Und genau deswegen könne der debitel-Deal auch noch platzen. Streitthema sei darüber hinaus ein Verkäuferdarlehen. Spoerr verlange, dass Permira die Übernahme per Kredit an freenet mitfinanziert.
Update: freenet bestätigt Verhandlungen
Am späten Mittwochabend hat freenet bestätigt, mit Permira Gespräche über eine debitel-Übernahme zu führen. Sollten die Gespräche erfolgreich zum Abschluss gebracht werden können, würde freenet die debitel-Gruppe einschließlich ihrer Verbindlichkeiten übernehmen und den debitel-Aktionären hierfür eine Beteiligung von 24,9 Prozent freenet einräumen. Darüber hinaus wäre ein Barkaufpreis zu entrichten, der - wie berichtet - ganz oder teilweise über ein Verkäuferdarlehen finanziert würde.
Der erfolgreiche Abschluss der Gespräche hängt noch von der Einigung über verschiedene Punkte ab und bedürfe neben der Zustimmung der Gremien der beteiligten Unternehmen und des Bundeskartellamtes einer Einigung mit den finanzierenden Banken der debitel-Gruppe.
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Quelle: onlinekosten.de
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