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Handyhalter
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Teure Daten-Verbindung trotz Abschaltung des Daten-Roamings Das erste Handy mit Google-Android-Betriebssystem, das von HTC produzierte T-Mobile G1, kann bei der Nutzung im Ausland zur Kostenfalle werden. Wie das Online-Portal Gizmodo berichtet, staunte ein amerikanischer T-Mobile-Kunde nicht schlecht über seine Mobilfunk-Rechnung nach einem Aufenthalt in Großbritannien. Befanden sich darauf doch eindeutig Posten, die sich auf die Nutzung mobiler Datendienste im Ausland beziehen. Der G1-Besitzer hatte vor dem Auslandsaufenthalt das Daten-Roaming abgeschaltet und so auch auf den Empfang und Versand von E-Mails und den Daten-Abgleich mit seinem Google-Konto im ausländischen Mobilfunknetz verzichtet. Auch das Apple iPhone oder ein Blackberry ermöglichen es, im Menü die Nutzung der Datendienste auf das eigene Netz zu beschränken, so dass im Ausland keine hohen Kosten anfallen können. Bei genauerer Betrachtung der Rechnung zeigte sich, dass im Schnitt alle drei bis sieben Minuten 15 US-Cent für die Datennutzung berechnet wurden. Die Kundenbetreuung von T-Mobile USA räumte dem Bericht zufolge ein, dass das Android-Handy immer auf das Internet zugreift. Das gelte auch dann, wenn sich das Handy im Ausland befindet und Daten-Roaming vom Kunden abgeschaltet wurde. Offenbar bislang kein Software-Update geplant Obwohl der Fehler beim Netzbetreiber offenbar bekannt ist, gibt es bislang keine Hinweise darauf, dass ein Update des Betriebssystems geplant ist, das derartige Kostenfallen künftig verhindert. Die Hotline gab lediglich den Tipp, das Handy zur Vermeidung solcher Kosten künftig in den USA zu belassen. Diese Lösung dürfte jedoch für Kunden, die nur ein Mobiltelefon besitzen und dieses für Telefongespräche und SMS auch im Ausland nutzen wollen, wenig zufriedenstellend sein. Eine denkbare Lösung wäre die bewusst falsche Konfiguration des Internet-Zugangs am T-Mobile G1, so dass das Handy keine Online-Verbindungen mehr aufbauen kann. Allerdings sind erste Netzbetreiber bereits dazu übergegangen, ihren mobilen Online-Zugang so zu konfigurieren, dass die Einstellungen für den Zugangspunkt unerheblich sind. In diesem Fall würde auch eine Fehlkonfiguration den unerwünschten Internet-Zugriff nicht verhindern. |
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| ausland, g1, googlehandy, kostenfalle, t-mobile |
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