Testbericht Nokia N82 Titanium White
Gerät:
V 11.0.117
10.12.2007
RM-313
Nokia N82-1 (02.01)
S60 3rd Edition, FP 1 [v3.1]
Symbian v9.2
Lieferumfang:
- Nokia N82
- Nokia Akku BP-6MT
- Nokia Reise-Ladegerät AC-5E
- Nokia Musik-Headset HS-43
- Nokia Micro-USB-Datenkabel CA-101
- Nokia Video-Kabel CA-75U
- microSD-Speicherkarte (2 GByte) - teilweise NICHT von Nokia
Verarbeitung/Haptik:
Verarbeitung wird bei Nokia nicht unbedingt groß geschrieben. So laß man viel über das N82 und das nicht nur gutes. Das Thema Spaltmaße, was ein Problem bei Nokia zu sein scheint, wird auch bei dem N82 nicht außer Acht gelassen. So findet man einen etwas größeren Spalt über dem Display. Inwieweit das zu einem Problem werden kann, zwecks Staub, wird sich zeigen. Das Steuerkreuz wirkt etwas schwammig, macht aber dennoch einen guten Eindruck und auch der Druckpunkt ist gut. Die Zifferntasten haben einen guten Druckpunkt. Die größe der Zifferntasten ist gut gewählt und auch mit dicken Fingern kein Problem bei der Bedienung, aber auch über die seitlichen Tasten gibt es nichts negatives zu berichten.
Der Akkudeckel sitzt perfekt fest auf und es kommt zu keinem knarzen. Er lässt sich wie beim N95 leicht abnehmen. Der Schacht für die Simkarte ist eher weniger gut gewählt. So wird der Halter nur mit 2 Punkten fest gehalten und kann leicht herausfallen beim Wechsel der Simkarte, das ist beim N95 besser.
Bild vom Simkartenschacht
Die Kameraabdeckung lässt sich leicht öffnen und schließen und bietet somit sicheren Schutz vor Kratzern auf der Linse.
Display:
Das 2,4-Zoll große Aktivmatrix-Display mit einem Umgebungslichtsensor und 16,7 Mio. Farben verfügt über die übliche Auflösung von 240x320 Pixel. Die Schrift/Text und die Icone lassen sich vom Display gut ablesen und stehen in einem guten Verhältnis zur Größe des Displays. Es hat eine helle Leuchtkraft, wird gut ausgeleuchtet und dank des Lichtsensors wird die Helligkeit automatisch angepasst, aber auch manuell kann man die Helligkeit nach belieben anpassen. Den bekannten Schlafmodus beim N82 sucht man vergebens. Somit schaltet sich das Display nicht vollständig ab, sondern fährt nur in den Standby Betrieb. Informiert wird Besitzer mit einem weißem Balken auf einem dunkelblauem Hintergrund über entgangene SMS oder Anrufe. Auch die Uhrzeit wird samt Datum auf dem Display eingeblendet.
Inbetriebnahme:
Beim Starten des Gerätes ist es nach nur knapp 10-15 sec. voll einsatzbereit. Das ist vergleichbar mit dem Nokia N95.
Wie man es von anderen Nokia Geräten bereits gewohnt ist, verfügt auch das N82 über einen Wizard für die notwendigen Netzbetreibereinstellungen und eine Punkt für Punkt erklärende kurze Einführung.
Menü/Funktionen:
Nach betätigen der Menütaste, präsentiert sich die S60 3rd Edition Plattforum mit Feature Pack 1.
Auf der Hauptebene befinden sich 12 Menüpunkte. Die Möglichkeit Unterordner zu erstellen ist neu hinzugekommen. Die Menüpunkte lassen sich in Ordner verschieben, neu anlegen und umbenennen.
Der typische wechseln von Listen- und Gitteranordnung ist jedem bekannt. Die installierte Software befindet sich in dem Ordner "Programme". Die geöffneten Programme werden mit einem blauen, kreisförmigen Pfeil gekennzeichnet.
Die Galeriefunktion, Webbrowser, Realplayer und der Medienplayer werden im Quermodus genutzt. Auch das Menü selber lässt sich in den Landscapemodus umstellen.
Man muss das N82 einfach nur wie bei dem Apple IPhone seitlich kippen um das Menü in Landscapemodus zu versetzen. Möglich macht dies der Beschleunigungssensor. Aber nicht nur zum drehen des Displays lässt sich der Bewegungssensor gebrauchen. Spiele und Programme wie RotateMe, NiiMe, NokMote (ab Beta2), Flipsilent und einige mehr lassen mit dem N82 nutzen.
Die mitgelieferten Anwendungen sind alte Bekannte mit leicht erweiterten Funktionen, wie man sie auch schon von älteren S60 Nokia Geräten kennt. Hierbei handelt es sich um einen Umrechner für Einheiten wie Fläche, Länge, Masse und einige mehr. Eine Weltuhr und eine Notizfunktion, Rekorderfunktion für eigene Sprachnotizen sind sehr hilfreich bei der täglichen Bewältigung der Aufgaben.
Wie immer mit dabei ist der Lifeblog, der automatisch allen Fotos, MMS und Videoclips eine übersichtliche Reihenfolge verpasst. Somit ist es möglich, diese mühelos anzeigen, durchsuchen, bearbeiten und speichern zu lassen.
Bilder, Töne und Videos lassen sich in der Galerie schnell anzeigen, aber auch einfach in Alben einsortieren.
Multimediamenü:
Mit einem Druck auf die dünne Taste unterhalb des rechten Softkeys lässt sich das neue Multimedia Menü aktivieren. Dank dieser Taste hat man schnellen Zugriff auf Bilder, Videos, Spiele, Anrufe und vieles mehr. Auch die Reihenfolge der Ansichten lässt sich einstellen.
Tastatur:
Die aus Plastik bestehenden Tasten des Nokia N82 sind zwar klein und schmal, dennoch sind sie gut erreichbar und verfügen über einen guten Druckpunkt. Einziges Manko an der Sache ist die Beleuchtung, die meiner Meinung nach zu schwach ist. Die Abnehm- und Auflegtaste ist noch schlechter beleuchtet als die Zifferntasten.
Die Abnehm- und Auflegtasten sind ziemlich weit an der Seite, so dass man leicht die daneben liegenden tasten erwischt. Trotzdem ist die Tastatur sehr gut verarbeitet und es macht Spaß damit zu arbeiten.
PIM/Office:
In den Kontakten lassen sich Daten wie Vornamen, Nachnamen, Firma, Position, Mobiltelefon, Telefon und viele mehr hinterlegen. Aber auch Informationen wie Titel, Namenszusatz, Push-to-Talk, SIP, Geburtstag und einige mehr. Zu den Kontakten lassen sich mehrere Rufnummern speichern.

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Es ist auch möglich Fotos den Kontakten zuzuordnen, um sie dann bei Anruf anzeigen zu lassen.
Man kann es in Monats- und Wochenansicht anzeigen lassen. Das altbekannte Quickoffice (Word, Excel, und Powerpoint Viewer) ist auch hier wieder vorinstalliert. Es lassen sich Dokumente zwar nur ansehen, zum editieren muss man leider die Vollversion kaufen.
Mit dem Adobe Acrobat Reader LE (1.5), der sich auf dem N82 befindet lassen sich PDF Dokumente und Flash (lite) Animationen anzeigen.
Den Flash Lite 3.0 Player ist auf
www.adobe.com herunterzuladen oder auch
hier.
Spiele:
Für die kleine Langeweile zwischendurch schaffen die Spiele abhilfe. So findet man das gute alte Spiel Snake was die Langeweile schnell vertreibt und viel Spannung verschafft.
Auf dem N82 ist ein spezieller N-Gage Client vorinstalliert, womit man Games installieren und spielen kann. Zwei Demospiele wie Asphalt Street Runner 3 und FIFA 07 sind bereits vorhanden und geben einen kleinen Vorgeschmack. Die Spiele können über eine spezielle Internetplattform käuflich erworben werden.
Active Standby:
In einer Übersicht werden die anstehenden Aufgaben, Notizen und Termine angezeigt. Eine Terminübersicht sucht man allerdings vergebens. Wenn der MP3 Player im Hintergrund läuft, wird der aktuelle Song wird im Display angezeigt.
Die Shortcuts können frei belegt werden. Abschalten lässt sich active Standbynatürlich leicht über das Menü.
Neu hinzugekommen im active Standby ist eine "Suchfunktion":
Die Suchfunktion ist für zweierlei zu nutzen. So kann man Begriffe im Internet suchen oder auf dem Handy nach Bildern, Musik etc. suchen.
Den 8-Band Equalizer vom MP3 Player sind einige schon von ihrem N95 gewohnt, dieser bietet die üblichen Soundpresets.
Mit einem guten Headset oder Kopfhörer kann das N82 vom Klang überzeugen. Dank der 3,5 mm Klinkenbuchse lassen sich beliebige Kopfhörer anschließen. Die Lautstäre ist relativ hoch und reicht völlig aus.
Mittels Soundpresets (Standard, Bass-Booster, Klassik, Jazz, Pop, Rock oder aber auch Eigene) kann Einfluss auf das Klangbild genommen werden.
Da der MP3 Player multitaskingfähig ist, lassen sich im active Standby Änderungswünsche schnell umsetzen, wenn der Player im Hintergrund läuft.
Nach dem Anschluss meiner Sennheiser CX 300 war ich positiv überrascht, Musikgenuss pur. Mit manueller Optimierung des "Bass-Booster" Presets, läßt sich noch einiges an Klangqualität erzielen.
Das N82 hat zwar ein echtes Radio, aber leider wurde hier an der RDS Funktion gespart, dafür gibt es das webbasierte "Visual Radio", zum Abruf aktueller Informationen zum jeweiligen Radioprogramm.
Konnektivität:
Das N82 unterstützt den UPnP (Universal Plug-and-Play) Standard. So lässt sich einfach das Handy via WLAN-Access-Points ins Heimnetz mit UPnP kompatiblen Geräte mit WLAN-Unterstützung einbinden.
Somit ist es dann möglich, die Inhalte des N82 auf anderen UPnP fähigen Geräten wieder zu geben. Ob es die selbst geschossenen Bilder oder selbst gedrehte Videos sind. Sie lassen sich einfach auf dem PC oder dem heimischen Fernseher wiedergeben. Es lassen sich aber auch Dateien beliebig von einem Gerät zum anderen kopieren, anzeigen oder abspielen. Es ist WLAN erforderlich, um ein Zugangspunkt einzurichten und zu konfigurieren, aber auch die anderen UPnP Geräte müssen entsprechend konfiguriert werden. Mit dem installierten Nokia Media Server-Software kann man mit einem kompatiblen PC in das Heimnetz angeschlossen werden. Wenn alle Geräte im Netz angeschlossen und konfiguriert sind, sind alle Mediendateien im privaten Netz freigegeben.
Das N82 verfügt über GSM 850/900/1800/1900-Netze mit UMTS Unterstützung.
Voice-over-IP ist mit dem N82 problemlos möglich. Das Programm, was Voice-over-IP ermöglicht nennt sich Gizmo und kann über den Menüpunkt "Laden" aus dem Internet direkt auf das N82 installiert werden.
Das N82 hat eine gute Empfangs- und Sendeleistungen in allen Netzen(D1, D2, E+, o²).
WEP und WPA/WPA2 unterstützt das verbaute WLAN 802.11b/g.
Mittels Datenkabel (micro-USB) verbindet es sich zur PC USB 2.0-Schnittstelle. Der alte Pop-Port™-Anschluss hat ausgedient und kommt beim Nokia N82 nicht mehr zum Einsatz. So lässt sich das Handy auch als Speicherstick nutzen und unterstützt Drag & Drop. Verbindet man das N82 mit dem PC, kommen 4 Wähloptionen zum Vorschein. Zum einem kann man dem Media Player, PC Suite, Datentransfer und Photodrucker wählen. Das N82 geht im Datentransfer/Media Player Modus nicht mehr offline, so bleibt man telefonisch weiter erreicht. Aufnahmen können über die Option Photodrucker direkt ausgedruckt werden, voraussetzung ist allerdings ein Drucker der PictBridge fähig ist.
Leider ist es nicht möglich, den Akku des N82 mit dem beiliegende Datenkabel zu aufzuladen.
Das N82 verfügt über Bluetooth 2.0 und das A2DP-Profil. Auch ein SIM-Access-Profil (SAP) ist wieder dabei. Mit der neuen PC-Suite ist eine Synchronisation über BT kein Problem mehr.
Die 3,5mm Klinkenbuchse ist nicht nur für den Anschluss von Kopfhörern gedacht, er dient auch als TV-Ausgang zum Fernseher. Das N82 fungiert dann als Bild- oder Videobetrachter (PAL/NTSC).
Klang:
Die Gesprächsqualität ist gut bis sehr gut. So verstehen sich die jeweiligen Gesprächspartner auch bei starken Wind oder lauten Hintergrundgeräuschen sehr gut.
Der Klang der rechten angebrachten Lautsprecher sind im Radiomodus bzw. als MP3-Player soweit gut.
Internet:
Der auf Safaris Webcore basierende S60 Browser, kommt auch auf anderen N-Serie Geräten zum Einsatz. Mittels einer Zoom-Funktion ist es möglich eine volle Seite auf einem Blick zu sehen und in einzelne Bereiche einzuteilen. Auch wird RSS angeboten.
Im Gebrauch ist der Browser sehr schnell und ermöglicht ein schnelles Arbeiten. Mit AJAX, Frames, Javascript und Popups kommt der Browser gut zurecht.
Die Schriftgröße und somit die Übersichtlichkeit lässt sich beim N82 Browser wie gewohnt mittels * und # Taste stufenweise ändern (50% bis 150%).
Dank des großen Speichers kann man problemlos und absturzfrei mit dem N82 surfen. Es macht Spaß mit dem Gerät zu arbeiten.
GPS (Karten)
Nokias N82 verfügt über ein integriertes A-GPS System und Navigationskarten für über 100 Länder. Somit lässt sich das N82 als Onboard Navigationslösung nutzen. Neue Karten kann man online per WLAN oder UMTS laden. Schneller und vorallem günstiger kann man die Karten über die Software "Map-Loader" unter
www.Nokia.de herunterladen.
Die Navigation steht im 2D und 3D Modus zur Verfügung. Das N82 verfügt zwar nicht über einen Sirf-III Chipsatz, dennoch ist durch das A-GPS sehr schnell. Ein Satfix nach einem Kaltstart ist nach durchschnittlich 30 Sekunden erreicht. Die ausgewählte Route kann zunächst auch im Simulationsmodus "abgefahren" werden.
Da man es auch als Routenplaner nutzen kann, hat Nokia selbst kostenpflichtige Angebote (Abo für täglich, monatlich, jährlich) entwickelt.
Eine Schnuppernavigation ist mit einer Testlizenz kostenlos für 3 Tage möglich. Eine 7 Tages Lizenz wird für 6,49 Euro, die 30 Tage-Lizenz für 7,99 Euro angeboten. Die Jahreslizenz gibt es für 59,99 Euro und eine 3 Jahres Lizenz kostet 69,99 Euro.
Kamera/Video
Kamerabilder Nokia N82
Die wohl begehrteste Funktion im N82 ist die Kamera mit Carl Zeiss Tessar™ Optik, einem 20-fachen Digitalzoom und Autofokus, um einwandfreie Bilder zu zaubern. Mit den Videoaufnahmen ermöglicht das N82 Videoaufnahme in nahezu DVD-Qualität mit VGA Auflösung (640x480 Pixel) bei 30fps. Die Frontkamera die für Videotelefonie schafft eine Auflösung von 352 x 288 Pixeln.
Die Einstellungen der N82 Kamera bietet Auflösungen und Qualitäten von MMS (0.3 Megapixel) bis zur maximalen Auflösung von 5 MP. Die geschossenen Bilder können entweder gleich ins Album abgelegt werden und/oder vorher angezeigt werden lassen.
Mehrere Motivauswahlmöglichkeiten wie Auto, Benutzerdefiniert, Nahaufnahmen, Portrait, Landschaft, Sport oder Nacht ermöglichen bessere Aufnahmen. Ein Selbstauslöser mit Timer ermöglicht das Auslösen von 0, 2, 10 oder 20 Sekunden. Kameratöne stehen mehrere zu Auswahl.
Das Abschalten der Kameratöne ist aber leider nicht möglich. Die Töne kann man abstellen, indem man das Handy einfach auf stumm schaltet.
Den Bildern kann ein individueller Name vergeben werden. Der Fotograph hat die Wahl zwischen aktuellem Datum und einem freien Text.
Das Speichern der Bilder ist wie bei anderen Geräten im Gerät selbst oder auf der Speicherkarte möglich. Die Kamera lässt sich leicht und einfach im Quermodus bedienen. Der Autofokus und die Speicherung des Bildes wird mittels einer beleuchteten Kamerataste ausgelöst und dauert ca. 2 Sekunden.
Ein echter Xenon Blitz wurde dem N82 spendiert, wo viele drauf gewartet haben. Dieser kann einfach hinzugeschaltet werden. Im Blitzmodus stehen folgende Profile zur Wahl: Automatisch, Ein, Rote-Augen-Reduktion und Aus.
Im Abstand von 2 Metern werden die Motive dank des Blitzes noch erhellt. Die Kamera des N82 neigt etwas zum Überbelichten bei zu starkem Sonnenlicht, aber die Helligkeit lässt sich durch Auswahl des Belichtungswertes von -2,0 bis +2,0 regeln und durch eine Auswahl der Lichtempfindlichkeit (ISO) beeinflussen..
Automatisch, Niedrig, Mittel und Hoch stehen zur Auswahl. Auch ein Weißabgleich steht zur Verfügung. Man kann zwischen Automatisch, Sonnig, Wolkig, Weißlicht und Neonlicht wählen.
Der Farbton des Bildes lässt sich einstellen. Man hat Normal, Sepia, Schwarzweiß, Negativ und Kräftig zur Auswahl.
Die Qualität der Bilder sind in meinen Augen besser als die vom Nokia N95. Unterschiede zur 5MP Kamera vom Sony Ericsson k850i konnte ich nicht feststellen, mag aber daran liegen, das die Bilder im www die mit dem k850i gemacht worden, meist nicht in voller Auflösung zur Verfügung stehen.
Das N82 nimmt Videos in VGA Auflösung mit maximal 640x480 auf. Eine Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten stehen auch hier zur Verfügung. Ein Videostabilisator sorgt für wackelfreie Aufnahmen und der Aufnahmeton kann abgeschaltet werden. Zudem lässt sich die Qualität in drei Schritten (Hoch, Normal, Niedrig) wählen.
Auch hier stehen Auto und Nacht als Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung. Ein Weißabgleich erfolgt mit Automatisch, Sonnig, Wolkig, Weißlicht und Neonlicht und Farbton mit Normal, Sepia, Schwarzweiß, Kräftig und Negativ.
Die Aufnahmen lassen sich dann mit dem integrierten Realplayer des N82 im Vollbildmodus abspielen.
Da die Videos mit einer sehr hohen Bitrate aufgenommen werden, werden diese sehr groß. Ein 1'30" Minuten langes Video benötigt ca. 30 MB Speicher.
Ein Testvideo findet ihr hier. (Wird heute Abend hier zu finden sein)
Akkulaufzeit
Dank dem 1050 mAh starken Akku macht das N82 nicht so schnell schlapp. So hält es locker 4-5 Tage bei normaler Nutzung durch. Wie sich die Akkulaufzeit bei Dauernavigation verhält, konnte ich mangels Navigationssoftware leider nicht testen.
Bei kurzer WLAN Nutzung, um mal ins Forum zu schauen oder einfach nur Emails abzurufen, schwankt der Akku zwischen 2-3 Tagen.
Wer sein N82 also intensiv nutzen möchte, sollte einen 2. Akku dabei haben, ich denke bei intensiver Navigation und dauerhafter WLAN-Nutzung macht das N82 schnell schlapp. Bei normaler Nutzung kann es das N95 locker toppen.
Fazit
Wer Wert auf eine gute 5 MP Kamera, schnelles Menü und schickes Design legt, macht mit dem Nokia N82 nichts falsch.
Die Vielfalt der Fähigkeiten des N82 lässt keine Wünsche offen. Durch das Barrendesign wirkt das Display größer. Wer es allerdings noch größer mag, sollte sich bei den Slidern umsehen.Ich finde das Nokia N82 von der Displaygröße völlig ausreichend und brilliant.
Die Spieleausstattung bietet mit Nokias N-Gage-Plattform auch dem härtesten Gamer ausreichend Wahlmöglichkeiten.
Die Qualität ist gut. Wer über die Spaltmaße hinweg sehen kann, ist wirklich gut bedient mit dem N82. Geräusche waren dem Gerät während des Tests jedenfalls keine zu entlocken.
Wenn ich eine Wahl eine zwischen Nokias N95 und N82 haben müsste, würde ich mich für das N82 entscheiden. Das durch den Wackelslider bekannte N95 sieht jedenfalls gegen das N82 reichlich alt aus.
